QIGONG und TAI CHI übst Du am Besten in leichter, lockerer Kleidung sowie Schuhen mit dünnen Sohlen oder Barfuß. Im stillen Qigong sitzen wir auf Meditationskissen, Decken oder Hockern.
Dein Körper ist der Tempel Deiner Seele. Behandele ihn pfleglich, denn Du habst nur den einen. So vermeidest Du eventuelle Belästigungen anderer Teilnehmer und trägst zu einer angenehmen Übungsatmosphäre bei. Im Interesse der anderen Kursteilnehmer solltest Du auf den übermäßigen Einsatz von Duftstoffen verzichten (Allergiegefahr).
Kommst Du zu den Kursen oder Seminaren ein paar Minuten eher, hast Du mehr Zeit zum entspannten Umziehen... und für eine Schale Tee.
Qigong gilt als sehr schonend. Die positiven Wirkungen setzen zunächst sanft ein und verstärken sich langfristig. Daher sollte Qigong regelmäßig praktiziert werden! 😎

Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Grenzen
Bei bestehenden oder akuten Erkrankungen empfehle ich die Rücksprache mit einem Arzt, ob Dir auch moderat praktiziertes Qigong womöglich abträglich sein könnte.
Qigong sollte von psychisch instabilen Personen nicht praktiziert werden. Deine Qigong Praxis kann / wird zu unterschiedlich stark ausgeprägte Sensibilisierungseffekten Deiner Sinne führen. Treffen sie Dich unvorbereitet, kann das angeblich Psychosen induzieren. Ich persönlich bin jedoch der Ansicht, dass dieses Risiko bei fachgerechter Anleitung jedoch sehr gering ist. Ich habe auch nach Jahrzehnten noch keine seriösen Studien oder Belege für diese Behauptung gefunden.
Wird Qigong falsch oder fehlerhaft durchgeführt, können Schwindel, Kopfschmerzen oder unerwünschte Blutdruckveränderungen auftreten. Übe daher ohne Leistungsdruck mit einem kompetenten, gut ausgebildeten und verständnisvollen Kursleiter.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sind Intensität und Art der Qigong Übungen sorgfältig abzuwägen. Stauchimpulse wie bei „Auf die Fersen fallen um die 100 Krankheiten auszutreiben“ aus dem BaDuanJin (Acht Brokate) sind i.d.F. ungünstig, Übungen zur Stärkung des Beckenbodens hingegen förderlich.